Wildsautreffenbericht 2008 von Max, von www.alteisentreiber.de
Das Wildsautreffen ruft: ein feines Treffen in der Nähe Freudenstadts mit einer langen Tradition. Nachdem die alte Garde keine Lust mehr hatte, die jährliche Organisation abzuziehen, mit jährlich mehr Gästen, die in der Mehrzahl mit dem Auto anreisten und dann die Sau rausliessen, war für vier Jahre erstmal Schluss. Dann fand sich eine junge Truppe zusammen, in diesem Falle Fahrer diverser Wasp-Gespanne, redeten mit dem Koch (der für das Wildsauragout zuständig war und ist, dem Besitzer der Wiese, den Gerüstbauern und den Sägern und hoppla, das Wildsautreffen lief wieder an, diesmal aber im engeren Kreis und explizit ohne Autos und dergleichen - obwohl, Traktoren und Pferde scheinen akzeptiert 
Noch am Freitag Nachmittag machte ich mich auf den Weg, bei nasskaltem Wetter, später Nebel und Sprühregen. Mangels Karte und mangels Sonne als Navigationshilfe hab ich mich dann schon recht nahe beim Treffenplatz erstmal verfahren, jedoch durch einen freundlichen Daimlerfahrer, abkürzend über Feldwege, wieder auf den rechten Weg gebracht. Die Wiese war nass, matschnass, und es war fast schon dunkel, die Crew noch am Aufbauen...Also schnell erstmal das Zelt aufgestellt inmitten der Matschepampe, einzwei Bierchen gezischt und geredet, die Wildsaucrew kennengelernt und mich ums Feuer gekümmert. Es solte noch eine schöne Nacht werden, denn urplötzlich zogen sich die Wolken zurück und der Frost legte sich übers Land.
Samstags, wie üblich wesentlich mehr Besucher, angefahren mit vielerlei extrem unterschiedlichen Gefährten, das Selbstbauzelt voll, das Essen am köcheln, das Bier am fliessen, das Feuer am brennen, die Leute am reden, schrauben, crossen (ja, auch ein Wasp-Gespann überschlägt sich manchmal...) Ja heidanei wird hier des Nachts gezecht! Bei lautstarkem Gesang der alten Traditionsgäste und später mittelalterlichen Klängen sterben manche der Gäste elegant ab. Und so ist dann auch das Bild am Sonntag Morgen etliches Leiden ist angesagt, aber auch viel Aktion, noch mehr Runden im Senffeld, ein bisschen reiten und plötzlich ist alles aufgeräumt. Eine klasse Truppe, die sich die Organisation des Wildsautreffens und vor allem den Spaß an der ganzen Sache teilt, einen freundlich aufnimmt in ihre Mitte, viel Spirit gepaart mit einer Portion Wahnsinn. Fast zu schön um wahr zu sein: will ich nicht mehr missen, zumal die Wiese derart schön gelegen ist, man kann sich am Blick kaum sattsehen. Schon schön, unser Schwarzwald 
maxner ~:)
(Bemerkung von Glöckle: Max war der Erste Gast der am Freitagabend anreiste und am Sonntag der Letzte der ging)